Metaverse: Die Zukunft der digitalen Arbeit.

  • Erstellt von TiH Technik ist Handwerk GmbH (TistH)
  • Innovation
In einer Zeit, in der digitale Transformation und Remote-Arbeit immer mehr an Bedeutung gewinnen, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Arbeitsmodelle zukunftsfähig zu gestalten. Dieser Beitrag beleuchtet das Metaverse als innovative Lösung für die digitale Zusammenarbeit und zeigt, wie Technologien eine Brücke zwischen realer und virtueller Welt schlagen können.

Das Metaverse wird oft als dreidimensionales virtuelles Universum beschrieben, das eine Vielzahl digitaler Welten umfasst. In dieser digitalen Realität können Nutzer und Nutzerinnen mit Avataren interagieren und sich frei bewegen. Ein Beispiel für eine solche Umgebung ist ein virtuelles Einkaufszentrum, in dem verschiedene Geschäfte und Produkte erkundet werden können. Ermöglicht wird dies häufig durch VR-Brillen, die den Zugang zu diesen virtuellen Welten erleichtern.

Die Distanz zum Metaverse

Für viele Menschen bleibt das Metaverse jedoch ein abstraktes Konzept. Ein Grund dafür ist, dass man als außenstehende Person nicht sehen kann, was der Nutzer oder die Nutzerin mit der VR-Brille erlebt. Hinzu kommt, dass die VR-Technologie neu und oft unausgereift ist, was das Erlebnis weniger realistisch erscheinen lässt.

Es gibt viele Plattformen und Geschäftsmodelle im Metaverse, aber das schnelle Wachstum und die mangelnde Kompatibilität zwischen den verschiedenen Systemen erschweren eine einheitliche Nutzung. Diese fehlende Vernetzung lässt das Metaverse für viele wie eine Spielerei erscheinen.

Kosten und Nutzen

Eine weitere Hürde sind die hohen Kosten für VR-Headsets und andere notwendige Geräte. Im Vergleich zum Smartphone bietet die VR-Technologie weniger Anwendungsfälle, in denen sie unverzichtbar erscheint. Spannend wird es jedoch, wenn populäre Unternehmen das Thema neu aufgreifen. 

Bedeutung für Unternehmen

Die Technologie könnte das Büro der Zukunft revolutionieren. Der Arbeitstag beginnt nicht mehr mit dem Gang ins Büro, sondern ähnelt dem Homeoffice, bei dem der private Schreibtisch um digitale Arbeitskomponenten erweitert wird. Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen können mit authentischer Mimik und Gestik geführt werden, statt in einer Videokonferenz mit Avataren. Die Interaktion wirkt dadurch realer und verstärkt das Gefühl eines gemeinsamen Arbeitsraums. Darüber hinaus ermöglicht die VR-Komponente von Vision Pro, Gespräche an beliebige Orte zu verlegen, was die Zusammenarbeit deutlich verbessert.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Möglichkeit, dezentral zu arbeiten und dies im virtuellen Raum erlebbar zu machen, ist ein Schritt in die Zukunft. Die Corona Pandemie hat gezeigt, wie schnell es notwendig werden kann, Kommunikation und Zusammenarbeit zu digitalisieren. Das Metaverse ist der nächste Schritt, um diese digitale Kommunikation immersiver zu gestalten. AR und VR schlagen hier eine Brücke. Diese Entwicklung wird als “Special Computing” bezeichnet

Unternehmen sollten sich jetzt mit diesen Technologien auseinandersetzen, um frühzeitig zu sehen, wie sie von den Mitarbeitenden angenommen werden. Ein Testgerät kann helfen zu evaluieren, wie das Metaverse in den Unternehmensalltag integriert werden kann. Für uns bei der TIH Technik ist Handwerk GmbH ergeben sich auf Grund der Dezentralisierung des Unternehmens seit der Gründung durch diese Technologie spannende neue Möglichkeiten, unsere Arbeitswelt zu verändern. Das Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der effektive Einsatz von Tools bleiben dabei entscheidend, während physische Büros nur dann Sinn machen, wenn sie einen Zusatznutzen bieten.

 

Bild: Mit KI erstellt

Ein modernes digitales Arbeitszimmer mit physischen und digitalen Arbeitskomponenten, einschließlich holografischer Bildschirme, interaktiver Whiteboards und virtueller Assistenten.